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Denksteine in der Region Vogelsberg
Gedanken: Am Waldrand ein kleiner Stein. Die Inschrift "Wer kämpft, kann verlieren. Wer aufgibt, hat schon verloren" regt zum Nachdenken an, wirft Fragen auf: Warum steht dieser Stein gerade hier und wer hat ihn aufgestellt? Welches Schicksal will hier jemand mit diesem Text umschreiben? Wir wissen es nicht, werden es wohl auch nie erfahren, wenn nicht ein Zufall uns zu Hilfe kommt.

Wer kämpft, kann verlieren. Wer aufgibt, hat schon verloren.
Viele solcher Steine sind im Vogelsberg zu finden - doch auch andere. Manche sind stumme Zeugen von Leid und Unglück, andere stehen als Dank für eine Leistung oder ein erfülltes Leben, einige geben Hinweise auf Ereignisse der Geschichte, auf lange schon verschwundene Gebäude oder Orte.
Man denke auch die historischen Grabdenkmale im Umfeld der Kirchen und die auf den Friedhöfen, auf den christlichen und auf den jüdischen. Man denke an die Epitaphe in vielen Kirchen der Region. Welche Geschichten sollen ihre Darstellungen erzählen, was bedeuten die Symbole, sind sie weltlichen oder religiösen Ursprungs? Je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, umso mehr Fragen stellen sich, auf die es wenige, noch keine oder gar keine Antworten gibt.
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