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Die Horstburg - Einleitung
Auf dem Horst bei Rudingshain stand früher ein Häuschen, darin haben wilde Leute gewohnt. Oftmals ist auch dort der wilde Jäger gefahren. Mitunter sahen Bauern, die im Feld schafften oder den Berg hinaufgingen, ein kostbares Pferdegeschirr auf einer Hecke hängen, das glänzte in der Sonne, daß es nicht zu sagen war, und doch war nirgends ein Mann, dem das Zeug angehörte. Kamen sie herzu, so war die Hecke und alles fort.

Basaltfelsen am Horst östlich Rudingshain.
Ebenso wurden da auch zwei, mitunter drei Weibsleute gemerkt, mit großen, weißen Schürzen, die kamen herab und wuschen oben in dem Bache, hingen auch ihre Wäsche an derselben Hecke auf. Wollte man sie näher betrachten, so sah man weder von ihnen noch von der Hecke etwas. Andre sagen, in jenem Häuschen hätten Nonnen gewohnt. Wer weiß es nun, wie das alles war!
Texte zur Geschichte der Horstburg in Anlehnung an: Alfred Deubel: Die Horstburg, ein karolingischer Königshof und die Mark Schotten im achten Jahrhundert in: Heimat im Bild, 7 / 8 / 9 - 1977 Alfred Deubel: Wie entstand die Horstburg bei Schotten, und wie sah sie aus? in: Heimat im Bild 4 - 1981
Weitere Literatur: Lernort Naturpark Hoher Vogelsberg: Materialien zur Umwelterziehung Abschnitt: Karl dem Großen auf der Spur, Schotten - 1998
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