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Burgruine Wartenberg - Einleitung
Zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurden in Deutschland viele Burgen gebaut. Schon die Auseinandersetzungen zwischen Friedrich I. Barbarossa und Heinrich dem Löwen hatten zu Befestigungen in den jeweiligen Einflussbereichen geführt. Der sich später verbreitende Schrecken vor dem von Osten herannahenden ‘Mongolensturm’ unter dem großen Dschingiskahn und seinen Nachfolgern forcierte diese Entwicklung.

Burgruine Wartenberg: Die Kernburg.
Als im Jahr 1220 Friedrich II. erst den geistlichen und 11 Jahre später auch den weltlichen Fürsten weitgehende Rechte einräumte, leitete er damit die Entwicklung zu territorialen Landeshoheiten in Deutschland ein. Auch kleine Landadelige begannen neue Burgen zu bauen, so auch die Herren von Angersbach. Um das Jahr 1220 errichteten sie auf einem Bergsporn zwischen Angersbach und Bad-Salzschlirf eine neue Burg, nach der sie sich von da an ‘Herren von Wartenberg’ nannten. - Im Volksmund hieß die Burg allerdings schon immer: "Die Wartebach".
Texte zur Geschichte der Wartebach überwiegend in Anlehnung an: Georg Landau: Die Hessischen Ritterburgen und ihre Besitzer, 3. Band, Cassel 1836 Friedrich Schwarz: Burgruine Wartenberg Texte zur Geschichte - Fotos zur Restaurierung, Lauterbach 1984 Friedrich Schwarz: Burgruine Wartenberg Wanderziel zwischen Angersbach und Bad Salzschlirf, Lauterbach 1988 Alfred Schneider: Das Wartebachmännchen Faltblatt in der Reihe "Spuren Suche", Lauterbach 2001
Weitere Literatur: Karl Maurer/Walter Bauer: Burg Wartenberg bei Angersbach Prähistorische Zeitschrift, Band 39, 1961 Edmund Lorenz u. a.: Die Wartenberger und ihre Burg 25 Jahre Fördergemeinschaft zur Rettung der Burgruine Wartenberg, Wartenberg 2001
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