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Die historischen Grabdenmale zeigen viele Stilrichtungen, von Renaissance über Barock und Rokoko bis zu Anklängen von Klassizismus.

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Am Totenköppel bei Meiches

Der Totenköppel oberhalb von Meiches hat auf die meisten Besucher eine eigenartige Wirkung. Es fasziniert die schlichte Friedhofsanlage inmitten alter Buchen, noch mehr aber die Stille des Ortes fernab der alltäglichen Hektik, dazu der Blick in die Weite der Landschaft. Pfarrer Traugott Begrich beschreibt zu Recht: "Hier oben fügt sich alles zu einer großartigen Harmonie - Vergangenheit und Gegenwart, Geschichte und Schöpfung."

  

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Bild: Der Friedhof mit Kapelle auf dem Totenköppel.

  

Eine Kirche stand bereits vor ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1340 auf dem Totenköppel. Sie war Pfarrkirche für Meiches und die umliegenden Orte. Knapp 300 Jahre nach ihrer Ersterwähnung wurde im Dorf unten eine neues Gotteshaus gebaut - die Bergkirche verfiel, wurde aber 1729 wieder als kleine Totenkirche aufgebaut. Einzelne Teile des Vorgängerbaues erkennt man auch heute noch, so den doppelbogigen gotischen Fensterrahmen an der unteren Langseite und den ebenfalls gotischen Türbogen an der Rückseite.

Der alte Taufstein aus dem Jahr 1501, heute im Inneren des Gebäudes - er zählt zu den so genannten Bonifatiussteinen - stand früher im Freien. Das dort gesammelte Wasser soll heilkräftig gewesen sein und besonders bei Augenleiden geholfen haben. Dass er nicht in die Kirche im Dorf übernommen wurde, lag wohl an einer Beschädigung am Kelch: Umherziehende Zigeuner hätten im Becken Feuer angezündet, wodurch der Stein einen Sprung erhalten habe.

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Totenköppel Wallfahrtsort für viele Gläubige, evangelische und Katholiken. Opfergaben wurden ebenfalls abgelegt, obwohl die Riedesel hierfür bereits im 18. Jahrhundert in ihrer jährlich von den Kanzeln zu verlesenden Kirchenordnung dafür öffentliche Buße angedroht hatten, wenn keine Besserung erfolge, sogar empfindliche Strafe an Leib und Gut. - Der eingemauerte Opferstock mit seinen schweren Eisenbeschlägen links des Eingangs erinnert an diese Zeit.

Heute findet in jedem Jahr immer am zweiten Pfingstfeiertag ein Gottesdienst auf dem Totenköppel statt, welcher sich auch bei Bewohnern der weiteren Umgebung immer größerer Beliebtheit erfreut.

 

 

 

Totenköppel:

 

Einleitung

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Der Friedhof

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Grabdenkmale 1 bis 10

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Grabdenkmale 11 bis 20

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Grabdenkmale 21 bis 28

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